Dnepr-Ural

Die Geschichte der Chang-Jiang (Gespanne)

 

Nachdem Russland die BMW R-71 Anfang der 40er Jahre erfolgreich kopiert hatte, bekam auch China die Lizenz für einen Nachbau der legendären R-71.... Allerdings kam die Lizenz von den Russen und die wiederrum brauchten ja keine...sie hatten ja gewonnen....!
Ab dem Jahr 1956 begann man hier - noch unter dem Namen "Yangtzee" - ein robustes Motorrad mit und ohne Seitenwagen zu bauen. Man nutzte es vorrangig für das Militär und als Behörden-Maschine.

Im Gegensatz zu Dnepr und Ural, wo mit den Jahren auch diverse Modifikationen (wenn man sie denn so nennen kann) an den Modellen stattfanden, ging die Zeit bei Chang Jiang ohne große Änderungen vorüber. Einzig eine 12 Volt- Anlage und ein E-Starter sind hinzugekommen und man hat die Leistung des Motors etwas gesteigert. Der seitengesteuerte Motor, der Blattgefederte Seitenwagen sowie die der Lenker mit Innenseilzügen ist noch so wie in den 50ern. Bis heute wurden mehrere 100.000 Maschinen hergestellt. Auch in Westeuropa und auf vielen Kontinenten, fand das heute unter dem Namen "Chang Jiang" laufende Modell viele Liebhaber, die ihre robuste Bauweise und Zuverlässigkeit zu schätzen wissen. Mittlerweile hat "Chang Jiang" eine größere Modellpalette, welche allerdings fast alle auf Nachbau-Lizenzen beruhen.

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